Black Friday Sale – Sylenth, Massive, Traktor, Diva, Spire, Diversion

Der Black Friday wird auch in der digitalen Musikwelt zum Standard und bringt immer wieder interessante Angebote. Unter vielen wenig reizvollen Angeboten habe ich zum Beispiel folgende Perlen gefunden:

Selbstverständlich gibt es noch zahlreiche weitere Black Friday angebote. Googlen nach „Black Friday“ spuckt endlose Listen aus. Ich habe mich hier nur auf die Angebote konzentriert, die ich selber attraktiv finde. Angebote mit aus meiner Sich überhöhten Preisen oder geringen Nachlässen sowie Produkte, die iLok-Dongle erfordern, empfehle ich grundsätzlich nicht.

So, jetzt muss ich aber selber erst mal weiter shoppen. 😉

Ableton live synchronisieren mit Owncloud / Nextcloud als Dropbox Alternative

Vor ein paar Wochen habe ich Euch gezeigt wie man seine Ableton live Bibliotheken auf mehreren PCs mit Dropbox synchron halten kann. Der Eine oder Andere hat gegen diese Lösung vermutlich Vorbehalte und möchte seine Daten keinem Dritten in Übersee überlassen. Die Lösung heißt Owncloud bzw. Nextcloud. Zugegeben, diese Lösung ist nicht ganz kostenlos, dafür gibt es aber einige weitere Mehrwerte. Was Ihr braucht und wie es geht, erfahrt Ihr in diesem Artikel.

Was ist Owncloud bzw. Nextcloud?

Owncloud ist ganz einfach gesagt Dein eigenes, privates Dropbox. Nextcloud ist eine Abspaltung von Owncloud, die von einem ehemaligen Owncloud Mitarbeiter vor etwa 4 Monaten gegründet wurde. Aktuell sind beide Systeme nahezu identisch. Welches sich durchsetzen wird, wird sich zeigen. Eine kurze Netzrecherche zeigt, dass Nextcloud die Nase vorn haben könnte.

Der Vorteil Deiner eigenen Cloud liegt darin, dass Du Deine Daten unter eigener Kontrolle und im Idealfall im Inland halten kannst. Darüber hinaus hast Du erheblich mehr Speicherplatz und Funktionsumfang als bei einem kostenlosen Dropbox-Account. So gibt es beispielsweise Addons für Owncloud / Nextcloud mit denen sich Deine Outlook-Kalender und -Kontakte synchronisieren lassen.

Was wird für Owncloud benötigt?

  • Um Owncloud installieren zu können brauchst Du geeigneten Webspace.
    Ich habe beste Erfahrungen mit all-inkl.com gemacht. Erstens lässt sich Owncloud im Idealfall innerhalb von 5 Minuten per Software-Installer installieren, zweitens kann man Owncloud ab dem Tarif „Privat+“ über SSL (also verschlüsselt) betreiben und drittens sind die Preise wirklich fair. Ich selbst nutze den Tarif „Premium“ bei dem für rund 10,- Eur/Monat bereits 10 Domains und 250 GB Webspace inklusive sind.
  • Du brauchst natürlich auch Owncloud / Nextcloud.
    Owncloud kannst Du entweder bequem aus dem Administrationsmenü von all-inkl.com oder, wenn Du lieber selber die volle Kontrolle haben möchtest, selber installieren. In letzterem Falle findest Du die benötigten Installationsdateien hier (Owncloud – Rechtsklick + Ziel speichern unter) oder hier (Nextcloud – Rechtsklick + Ziel speichern unter).
  • Desktop-Client für Owncloud / Nextcloud

Installation

Da ich meine Owncloud bereits eingerichtet, dabei keine Screenshots erstellt habe und interessiert bin wie die Einrichtung von Nextcloud im Vergleich dazu funktioniert, beschreibe ich im Folgenden das Vorgehen für Nextcloud. Ich gehe jedoch davon aus, dass es keine Abweichungen zur Installation von Owncloud gibt. Wenn es eine gibt, weise ich darauf explizit hin.

Schritt 1: Einrichtung einer Domain / Subdomain

Wir können unsere Cloud entweder auf einer Hauptdomain oder auf einer Subdomain einrichten. Das Vorgehen ist dabei fast identisch. Dazu loggen wir uns zunächst im Administrationsbereich von all-ink.com (KAS) ein und wählen links den Menüeintrag Subdomain und dann rechts oben den Eintrag „Neue Subdomain anlegen“.

Im folgenden Formular ist lediglich der Subdomainname auszufüllen. Alle anderen Werte können aus dem Standard übernommen werden.

Subdomain anlegen
Subdomain anlegen

Schritt 2: SSL aktivieren

Nach dem Speichern wird die Subdomain angelegt. Sobald diese in der Liste der Subdomains sichtbar wird, rufen wir die Einstellungen zur Subdomain erneut auf indem wir auf das Symbol „Bearbeiten“ klicken. Nun enthält das Formular den zusätzlichen Eintrag „SSL Schutz“.

SSL Einrichten
SSL Einrichten

Wir klicken darauf, wählen im folgenden Fenster den Reiter „Let’s Encrypt“ und bestätigen den Haftungsausschluss.

SSL Einrichten
SSL Einrichten

Optional können wir nachdem das Zertifikat angelegt wurde noch den SSL-Schutz für unsere Subdomain mit den nachfolgend abgebildeten Einstellungen erzwingen:

SSL einrichten
SSL einrichten

Schritt 3: Datenbank anlegen

Als nächstes benötigen wir eine Datenbank. Dazu klicken wir links auf den Menüpunkt „Datenbanken“ und anschließend rechts oben auf den Menüpunkt „Neue Datenbank anlegen“. Wir vergeben eine aussagekräftige Bezeichnung (hier z.B. nextcloud) damit wir unsere Datenbank später identifizieren können. Außerdem geben wir ein Passwort ein oder lassen eines generieren. In jedem Fall sollten wir das Passwort irgendwo notieren da es später nicht mehr angezeigt werden kann (zumindest habe ich bislang keine derartige Möglichkeit gefunden).

Datenbank Anlegen
Datenbank Anlegen

Schritt 4: Nextcloud installieren

Jetzt ist alles bereit um zur eigentlichen Installation unserer Cloud zu schreiten. Dazu laden wir als erstes die Installationsdatei (Owncloud / Nextcloud – Rechtsklick + Ziel speichern unter) per FTP in das Verzeichnis unserer in Schritt 1 angelegten Subdomain. Dies können wir entweder per Web-FTP im KAS oder mit einem FTP-Client wie beispielsweise Filezilla, den ich verwende, erledigen.

Anschließend rufen wir die Installationsdatei im Web-Browser unseres Vertrauens auf und werden von einem Setup Wizard begrüßt.

Setup Nextcloud - Start
Setup Nextcloud – Start

Im zweiten Schritt ist das Verzeichnis, in welches unsere Cloud installiert werden soll, einzutragen. Da wir eine dedizierte Subdomain erstellt haben, kann die Installation im Hauptverzeichnis (der Subdomain) erfolgen. Wir geben daher nur einen Punkt ein.

Setup Nextcloud - Verzeichnis wählen
Setup Nextcloud – Verzeichnis wählen
Setup Nextcloud - Fertig
Setup Nextcloud – Fertig

Was? Schon fertig? Und wofür brauchen wir die Datenbank? Nein, natürlich nicht. Nach einem weiteren „Next“ gilt es die Datenbank anzugeben. Dazu ist der etwas versteckte Bereich „Speicher & Datenbank“ durch einen Klick auf den Text auszuklappen.

Setup Nextcloud - Speicher & Datenbank
Setup Nextcloud – Speicher & Datenbank

Anschließend wechseln wir auf den Reiter „MySQL/MariaDB“ und geben unsere Datenbank aus Schritt 3 ein.

Setup Nextcloud - Datenbank angeben
Setup Nextcloud – Datenbank angeben

Damit ist die Installation unserer Cloud nun wirklich abgeschlossen.

Schritt 5: Cronjob einrichten

Damit unsere Cloud eine konstante Performance erzielt werden regelmäßig Optimierungstätigkeiten durchgeführt. Im Standard erfolgt das bei jedem Aufruf der Weboberfläche, was suboptimal ist. Aus diesem Grund wechseln wir zurück in das Administrationsmenü bei all-inkl.com und wählen aus dem Menüpunkt „Tools“ den Eintrag „Cronjob“ und dort rechts oben den link „Cronjob anlegen“.

Wir wählen als Protokoll „https“ aus, geben unsere Subdomain ergänzt um „/cron.php“ sowie eine Bezeichnung ein, wählen als Intervall „minütlich“ aus und speichern unseren Cronjob.

Cronjob anlegen
Cronjob anlegen

Nun geht es wieder zurück in unsere Nextcloud Web-Oberfläche. Wir wählen rechts oben aus dem Drop-Down-Menü den Eintrag „Administration“ und ändern die Auswahl unter der Rubrik „Cron“ auf „Webcron“ ab.

Cronjob anlegen
Cronjob anlegen

Schritt 6: Temporäres Verzeichnis in config.php eintragen

In der Administration der Nextcloud / Owncloud fällt uns auf, dass unter „Logging“ ein Fehlereintrag („opendir(/tmp): failed to open dir:“) immer wieder erscheint. Diesen beheben wir indem wir zunächst per FTP ein Verzeichnis „tmp“ im Stammverzeichnis unserer Cloud-Subdomain erstellen und anschließen die Datei „config.php“ aus dem Verzeichnis „config“ per FTP herunterladen. Diese Datei öffnen wir mit einem Texteditor (z.B. Notepad++) und tragen am Ende (vor der schließenden Klammer) folgende Zeile ein:

‚tempdirectory‘ => ‚/www/htdocs/xyz/cloud.subdomain/tmp‘,

„xyz“ und „cloud.subdomain“ sind natürlich unserem Account entsprechend anzupassen.

Anschließend speichern wir die Datei, laden sie wieder in den Ordner „config“ und überschreiben damit die ursprüngliche config.php.

Schritt 7: Desktop-Client einrichten

Zunächst empfehle ich einen Ordner für unsere Cloud auf einer bevorzugten Festplatte zu erstellen. Andernfalls wird der Client einen Ordner in den „Benutzer“ Verzeichnispfaden erstellen. Dann laden wir den Desktop-Client herunter und installieren ihn.

Nach Abschluss der Installation erscheint ein Wizard, der die Verbindung zu unserer Cloud herstellt. Dieser ist recht selbsterklärend. Zunächst ist die Serveradresse unserer Cloud anzugeben und anschließend sind die Benutzerdaten einzutragen. Dann kann noch der Ordner, der synchronisiert werden soll geändert werden und schon sind wir fertig.

Das Ganze wiederholen wir auf allen Geräten, die synchronisiert werden sollen.

Nun sind wir fertig und haben unsere eigene Cloud als Dropbox Alternative. Die Verwaltung unserer Ableton live Projekte kann nun analog meines früheren Tutorials „Ableton Live Laptop und Desktop synchronisieren“ erfolgen.

D:Nero – Autumn Sun

D:Nero – Autumn Sun – endlich ist es soweit.
Eine Melodie, die wie Sonnenstrahlen im Herbst durch die rotgefärbten Bäume blitzt.Viel Spaß und kommentieren nicht vergessen. 😉

D:Nero – Autumn Sun – finally there.
A melody, that sparkles like sunbeams through the red colored trees in autumn.
Listen, download mp3, enjoy and don’t forget to leave a comment. 😉

 

Screenshot Adaptiverb

Zynaptiq veröffentlicht Adaptiverb

Adaptiverb von Zynaptiq ist ein Hall-Plugin, welches angeblich den Klang des Original-Sounds adaptiert. Auf diese Weise wird die Überlagerung, Verfälschung und Dämpfung des zu verhallenden Sounds minimiert.

Erster Eindruck von Adaptiverb

Vor allem für meine aktuellen Produktionen im Psy-Trance- und Progressive-Trance-Bereich spielt Hall eine entscheidende Rolle. Dabei gilt es einen möglichst starken Hall zu erzeugen und gleichzeitig den Original-Sound präsent zu halten. Da dies mit herkömmlichen Reverb-Plugins schwer zu erzielen ist, hört sich das Konzept von Adaptiverb sehr spannend an.

Die Screenshots von Adaptiverb sehen nicht eben intuitiv aus, aber dafür klingen die Sound-Beispiele recht vielversprechend.

Was mir nicht schmeckt ist der nicht gerade benutzerfreundliche Kopierschutz mit iLok2, der selbst in der Test-Version implementiert ist. Gerade bei dem anvisierten Preis (siehe unten) möchte ich einen Kopierschutz, der so einfach wie möglich gehalten ist und mich so wenig wie möglich belästigt. Das heißt die Eingabe einer Seriennummer ist das, was ich für akzeptabel halte.

Darüber hinaus verkündet Zynaptiq in einer Fußnote zum Trial-Download, dass Adptiverb eine Menge CPU beansprucht.
Das klingt nach Optimierungspotential. 😉

Im offiziellen Video von Zynaptiq gibt es einige Klang-Beispiele:

Preis und Test von Adaptiverb

Adaptiverb wird bis zum 30.09.2016 zu einem (selbstbewußten) Einführungspreis von 159,- Euro inklusive Mehrwertsteuer angeboten und soll danach 269,- Euro inklusive Mehrwertsteuer kosten.

Auf der Webseite von Zynaptiq findet sich die Möglichkeit (gegen Registrierung mit Name und E-Mail Adresse) eine voll funktionsfähige 30-Tage-Testversion des Plugins herunterzuladen. Zu deren Aktivierung ist wie bereits oben erwähnt ein iLok2-Account erforderlich.
Hier geht es zur Produktseite des Anbieters